Viele wichtige, "offizielle" Informationen finden Sie unter www.katholisch.de. Informationen über das Bistum Münster finden Sie auf www.kirchensite.de. Und noch mehr erfahren Sie, wenn Sie persönlich Kontakt zu uns über das Pfarrbüro oder die Gemeindebüros aufnehmen. Beachten Sie bitte, dass manche Dinge nur im Pfarrbüro St. Marien erledigt werden können!


Beglaubigungen und Bescheinigungen

Sie können im Pfarrbüro St. Marien Bescheinigungen für kirchliche Zwecke bekommen und Dokumente beglaubigen lassen. Bitte bringen Sie Original und Kopie (nur einseitig kopiert im DIN A4 Format) mit. Allerdings reicht das Kirchensiegel manchmal nicht aus.


Ehejubiläen …

Wir freuen uns, wenn Sie Ihr Ehejubiläum im Rahmen einer Gemeindemesse feiern. Sie können diese Messe mitgestalten, Liedwünsche können berücksichtigt werden, die Fürbitten können von Ihnen formuliert werden.

Die Segnung findet entweder nach der Predigt oder, wenn Sie es wünschen, nach der hl. Messe statt. Damit machen Sie deutlich: Eine Ehe ist nicht nur eine Privatangelegenheit, sondern hat auch eine "öffentliche" Wirkung, gerade auch dann, wenn sie "geglückt" ist.

Sollte Ihnen eine eigene Messe oder ein eigener Segensgottesdienst wichtig sein, ist das bei freien Terminen möglich. Bedingung: Sie müssen in unserer Pfarrei wohnen oder in einer unserer Kirchen geheiratet haben.


Erstkommunion / Erstbeichte

In jedem Jahr beginnt im Herbst in unseren Gemeinden die Vorbereitung auf die Erstbeichte und –kommunion. In der Regel betrifft das Kinder, die in die dritte Klasse der Grundschule gehen. Da wir längst nicht über alle Adressen verfügen, können wir auch nicht die Erziehungsberechtigten aller in Frage kommenden Kinder anschreiben. Faustregel: Wenn Sie ungefähr vier Wochen nach Schulbeginn nach den Sommerferien keine Post bekommen haben, melden Sie sich bitte in einem unserer Büros. Übrigens: „Dritte Klasse“ ist kein „muss“. Der Entwicklungsstand der Kinder ist sehr unterschiedlich. Selbstverständlich ist auch ein anderes Alter möglich und oft sinnvoll. Und: Kommunionvorbereitung ist immer und zuerst Sache der Eltern. Die Angebote der Gemeinden haben nur unterstützenden Charakter.


Familien- und Krabbelgottesdienste

Termine für Familien- und Krabbelgottesdienste finden Sie hier hier als pdf.


Ferien / Jugendfreizeiten

Unsere Pfarrgemeinde führt in den Sommerferien Freizeiten für Kinder und Jugendliche durch. Informationen erhalten Sie in den Büros.


Firmung

Das Firmalter ist in unserer Pfarrei stichtagsbezogen. Dieses ist jeweils der 31.7., an dem der / die Firmbewerberin das 16. Lebensjahr vollendet hat. Ausnahmen davon sind nicht möglich. Gesonderte Einladungsschreiben oder ähnliches verschicken wir in der Regel nicht. 

Wir begrüßen es sehr, wenn sich ältere Jugendliche oder (junge) Erwachsene firmen lassen, damit die Entscheidung eigenständiger getroffen wird und sind auch bereit, die Vorbereitung den persönlichen Möglichkeiten entsprechend zu gestalten.

Wir setzen voraus, dass Jugendliche und Erwachsene, die Interesse an der Firmung haben, sich zumindest ein wenig für Kirche und Gemeinde interessieren. Wer sich also firmen lassen möchte, möge sich bitte im Pfarrbüro St. Marien melden.


Die Firmung

  • bedeutet, dass man einverstanden ist damit, dass man als Kind getauft wurde
  • drückt aus: Ich will mit der Kirche, mit der Gemeinde in Kontakt bleiben.
  • heißt: Der Glaube soll mir wichtig bleiben, und ich möchte etwas dafür tun, damit er mir wichtig bleibt.

Für eine kirchliche Heirat ist zumindest in Deutschland (im Unterschied bspw. zu Polen) die Firmung keine unbedingte Voraussetzung. Man muss nur im Vorbereitungsgespräch versprechen, dass man sie umgehend nachholen will. Die Firmung ist allerdings Voraussetzung für das Amt als Taufpate / Taufpatin.

 


Geburtstagsbesuche

Ein Mitglied unseres Seelsorgeteams besucht Sie bei der Vollendung des 80., 85., 90., 95. und dann jedes weiteren Lebensjahres, in der Regel am Tag selbst oder einige Tage später (das ist vor allem dann möglich, wenn Ihr Geburstag auf einen Samstag oder Sonntag fällt). Wenn Sie den Besuch nicht wünschen oder wenn Sie an diesem Tag nicht zu Hause sind, sagen Sie bitte im Pfarrbüro Bescheid. Sie ersparen uns damit einen überflüssigen Weg.


Gesprächs- und Beichtgelegenheit

Für ein persönliches Gespräch stehen die Seelsorger/innen (Pastoralreferenten und Priester) Ihnen gerne zur Verfügung. Kontakt bekommen Sie über die Büros. Beichtgelegenheit ist jeden Samstag in St. Marien zwischen 16:15 Uhr und 16:45 Uhr in einem der Beichtstühle. Von Advent 2012 an haben wir auch ein Beichtzimmer. Wenn Sie also ein Gespräch wünschen, können Sie mit dem Beichtpriester in das Zimmer gehen. 


Gottesdienstzeiten

Einen aktuellen Überblick finden Sie auf unserer Startseite bei den Pfarrmitteilungen.

Hier die regelmäßigen Gottesdienste an Samstagen / Sonntagen: 

Samstag 16:15 - 16:45 Uhr Beichtgelegenheit St. Marien
17:00 Uhr Vorabendmesse St. Marien
                                            
Sonntag  09:30 Uhr             hl. Messe  St. Gottfried 
09:45 Uhr hl. Messe  St. Ludger
11:00 Uhr hl. Messe  St. Norbert
11:15 Uhr hl. Messe  St. Marien
19:00 Uhr hl. Messe  St. Norbert

 

 


Hausbesuche

Während früher die Pfarrer und Kapläne Familien und Einzelpersonen regelmäßig und manchmal sogar "straßenweise" besucht haben, ist das heute aufgrund zeitlicher Probleme nicht mehr möglich und wegen des sehr spontanen Charakters dieser Besuche auch wenig sinnvoll. Dennoch besuchen wir Sie gerne zu Hause - einfach zum Reden, zum Kennenlernen, zum Beispiel, wenn Sie neu zugezogen sind oder aus welchen Gründen auch immer. Rufen Sie an oder schicken Sie eine E-Mail an den bzw. die betreffende(n) Seelsorger/in oder ans Pfarrbüro


Hauskommunion

Wenn Sie aus Alters- oder Krankheitsgründen nicht mehr dauerhaft oder vorübergehend zur Kirche kommen können, bringen wir (die Seelsorger der Pfarrei oder auch Kommunionhelfer/innen) Ihnen die hl. Kommunion gerne nach Hause. Der "übliche Termin" ist der Herz-Jesu-Freitag. Die genaue Uhrzeit wird mit Ihnen vorher abgestimmt. Andere Termine sind aber auch möglich. Melden Sie sich in den Büros.


Haussegnungen

Termine können Sie über die Pfarrbüros vereinbaren.


Jugendlichen- und Erwachsenentaufe

Heute ist es längst nicht mehr üblich, dass Menschen bereits als Säugling getauft werden. Manchmal geschieht die Entscheidung zum Christsein erst viel später. Eine Taufe ist in jedem Alter möglich. Wir freuen uns, wenn Sie sich dafür entscheiden oder eine solche Entscheidung in Gesprächen abklären möchten. Bitte vereinbaren Sie im Pfarrbüro St. Marien einen Termin für ein Erstgespräch.


Krankensalbung

Früher nannte man es "letzte Ölung", und damit war oft auch die Angst verbunden, dass es für den Kranken bzw. Sterbenden "ernst" wird. Heute bedeutet dieses Sakrament vor allem Stärkung vor einer schweren Operation oder einfach in der Altersphase, in der man spürt, dass man nicht mehr unbedingt in Jahrzehnten denken und planen sollte. Sie können dafür mit einem der Priester über das Pfarrbüro einen Termin vereinbaren. In dringenden Fällen erfahren Sie außerhalb der Bürozeiten über den Anrufbeantworter im Pfarrbüro St. Marien (50003) eine Handynummer, unter der Sie einen Priester erreichen (ganz am Ende des Ansagetextes).


Lebensmittelspenden

In den Kirchen finden Sie Körbe, mit denen wir um Lebensmittel bitten: haltbare Lebensmittel wie Konserven, Nudeln, Reis etc., vielleicht etwas, was Sie zu viel eingekauft haben, was kurz vor dem MHD ist (aber noch nicht abgelaufen sein darf etc.). Die Lebensmittel müssen original verpackt sein, also bitte keine Plastiktüte mit Zucker etc. Und bitte nichts, was verderblich ist! Wir geben diese Lebensmittel an Bedürftige ab - an der Pfarrhaustür gibt es nämlich kein Geld mehr, sondern nur noch "etwas zu essen". Seit Mitte März ist auch unsere Lebensmittelausgabe am Gebäude am Friedhof an der Alstedder Str. "am Netz". An jedem 3. und 4. Freitag im Monat können Bedürftige dort für sehr wenig Geld Lebensmittel kaufen. Nebenan befindet sich übrigens der Kleiderladen der Caritas.


Patenamt / Patenbescheinigung

Taufe bedeutet neben der Verbindung mit Gott auch die Aufnahme in die katholische Kirche. Aufgabe des Paten (der Patin) ist es, neben den Eltern das Kind auf diesem Weg zu begleiten. D.h.: Der Pate sollte bewusst christlich leben und muss Mitglied der Kirche ein. Kirchenrechtliche Voraussetzungen sind: Katholisch, mindestens 16 Jahre alt, getauft und gefirmt. Christen anderer Konfessionen können, sofern sie nach ihrer Konfession zum Patenamt zugelassen sind, Taufzeuge werden. Wenn Sie Taufpate in einer anderen Gemeinde werden sollen, aber bei uns wohnen, erhalten Sie die Patenbescheinigung in dem für Sie zuständigen Pfarrbüro St. Marien (nicht in den Gemeindebüros!)

 

Den offiziellen kirchenrechtlichen Text über Voraussetzungen zum Patenamt finden Sie hier.


Tauftermine

Nach wie vor wünschen viele Eltern für ihre neugeborenen Kinder die Taufe. Aufgrund der vielen Taufen haben wir in unserer Pfarrei feste Tauftermine s.u.). Wenn Sie aber aus welchen Gründen auch immer mit der Taufe warten möchten, weil Ihnen ein anderes Taufalter wichtig ist, weil Sie mit Ihrem Partner, Ihrer Partnerin noch offene Fragen haben oder noch Dinge klären müssen, bieten wir Ihnen auch an, Ihr Kind in einer kurzen Feier zu segnen. Dazu vereinbaren Sie bitte einen Termin beim Pfarramt.

 

Damit ihr Kind in einer unserer Kirchen getauft werden kann, müssen Sie in unserer Pfarrei wohnen. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie in Lünen wohnen. Ausnahmen davon sind nur in sehr gut begründeten Einzelfällen möglich.

 

Die Tauftermine in unseren Kirchen sind folgendermaßen organisiert:

Am 1. Sonntag im Monat in St. Marien im Anschluss an die 11:15 Uhr Messe (also gegen 12:15 Uhr),

Am Samstag vor dem 2. Sonntag im Monat in St Ludger um 15:00 Uhr,

Am 3. Sonntag im Monat in St. Norbert im Anschluss an die 11:00 Uhr Messe gegen 12:00 Uhr,

Am Samstag vor dem 4. Sonntag im Monat in St. Gottfried um 15:00 Uhr.

 

An einigen wenigen Sonntagen im Jahr ist keine Taufe möglich (z. B. am Palmsonntag). Weitere Infos erhalten Sie im Pfarrbüro St. Marien.

 

Melden Sie die Taufe bitte rechtzeitig im Pfarrbüro an. Derjenige, der taufen wird, setzt sich mit Ihnen rechtzeitig für alle weiteren Absprachen in Verbindung. Pro Tauftermin nehmen wir höchstens vier Kinder an. Möglich (und sinnvoll) sind auch Taufen in einer Gemeindemesse (Ihnen und wenigstens einem Teil Ihrer Familie sollte dann aber auch der Ablauf der katholischen Messe einigermaßen vertraut sein). Bitte wenden Sie sich an das Pfarrbüro St. Marien (nicht an die Gemeindebüros). Andere Tauftermine, insbesondere Einzeltaufen sind, auch aufgrund der hohen Zahl der Taufen in unserer Pfarrei, nicht möglich.


Infos zum Patenamt (einschließlich der Voraussetzungen) finden Sie unter dem Stichwort "Pate". Übrigens ist ein Pate nicht zwingend nötig. Das Patenamt hat außerdem nichts damit zu tun wer für den Fall, "dass mal was passiert" für das Kind verantwortlich wird. Das entscheidet immer das Jugendamt entsprechend der aktuellen Situation. Und: Sie können eine Paten nicht wieder streichen lassen. Einmal Pate, immer Pate (zumindest offiziell in unseren Kirchenbüchern).


Trauungen

Trauungen finden in der Regel am Freitagnachmittag oder am Samstag statt. Die möglichen Zeiten variieren von Kirche zu Kirche und richten sich nach der Beichtgelegenheit in St. Marien bzw. feststehenden Taufterminen. Spätester Beginn am Samstag in Marien ist 15 Uhr, in den anderen Kirchen 15:30 Uhr. Sie können selbstverständlich auch in einer Gemeindemesse heiraten (insbesondere in einer Vorabendmesse).

Der Trauung gehen immer zwei Gespräche voraus. Sie sollten so früh wie möglich wegen der Terminabsprache mit dem Pfarrbüro den "ersten" Kontakt aufnehmen (denn es wäre schade, wenn Sie schon alles arrangiert oder gebucht haben, aber die Kirche besetzt ist). Das ist besonders wichtig, wenn Sie nicht in unserer Pfarrei wohnen, weil es dann mehr Formalitäten gibt. Beachten Sie dazu die Informationen in diesem Brief.

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Vorbereitung der Feier zu beteiligen: Auswahl der Lieder, biblische Texte, Fürbitten.

Die drei hauptamtlichen Seelsorger Pfr. Mummadi, Pfr. Kreiss und Pfr. Großeit übernehmen nur Trauungen in einer Kirche, die zum Pfarrgebiet gehört. Ausnahmen sind im Unterschied zu früheren Regelungen für die Stiftskirche in Cappenberg möglich, wenn es terminlich möglich ist. Ausnahmen sind auch möglich bei einer ökumenischen Trauung, wenn sie in einer evangelischen Kirche stattfindet. Hier kann jede evangelische Kirche im Stadtgebiet von Lünen gewählt werden.

Für die Trauung stellen wir Ihnen die Kirche mit dem der Zeit des Kirchenjahres entsprechenden Blumenschmuck zur Verfügung. Darüber hinausgehende Wünsche müssen Sie mit dem Küster oder der Küsterin vor Ort besprechen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Küster/innen die Verantwortung dafür, welche Blumenarrangements in einer Kirche möglich sind.

Auch ein Organist wird bei Ihrer Hochzeit spielen. Die "Grundversorgung", also ein Gottesdienst mit Liedern und passender Orgelmusik, ist für Sie kostenfrei. Zusatzwünsche, die einen zeitlichen Mehraufwand erfordern, müssen Sie mit den Organisten entsprechend abrechnen (insbesondere Proben mit Sänger/innen).

 

Sollten Sie Ihre Kollekte einen bestimmten Verein oder Anliegen spenden wollen, muss das grundsätzlich vorher mit dem Pfarrer bzw. dem Pfarrbüro abgesprochen werden. 

 

Viele Hochzeitspaare sind sich unschlüssig, ob die Trauung als Messe oder als Wortgottesdienst gefeiert werden soll. Vorweg: Die Form sagt nichts darüber aus, wie feierlich der Gottesdienst ist.

In dem Fall, dass Sie konfessionsverschieden heiraten, findet - auch im Blick auf die evangelischen Hochzeitsgäste - in einem Wortgottesdienst statt - mit oder ohne Beteilung eines evangelischen Pfarrers.


Wenn Sie beide katholisch sind, berücksichtigen Sie bitte, wie bislang Ihr "Draht" zur katholischen Messe gewesen ist. Denken Sie auch an die Situation ihrer Hochzeitsgäste. Manche sind vielleicht so distanziert zum katholischen Gottesdienst, dass ihnen vieles sehr fremd erscheinen wird. Denken Sie auch daran, dass eine katholische Messe in ihrem Ablauf sehr festgelegt ist und Sie in einem Wortgottesdienst größere Gestaltungsmöglichkeiten haben.

Die letzte Entscheidung trifft nach Rücksprache mit Ihnen der Priester, der mit Ihnen Ihre Trauung feiert. Diese Entscheidung trifft er nicht nur auf Ihre Hochzeit bezogen, sondern auch im Blick auf die anderen Gottesdienste, die an diesem Tag noch stattfinden (es sollte zum Beispiel vermieden werden, dass ein Priester am Tag - sonntags ausgenommen  - zwei hl. Messen feiert).


Wiedereintritt in der Kirche / Übertritt von einer anderen Konfession

Wenn Sie wieder in die Kirche eintreten oder aus einer anderen Konfession übertreten möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Pfarrbüro auf. Der (Wieder)aufnahme gehen in der Regel einige Gespräche voraus, in denen es um eine "Auffrischung des Glaubens" geht. Um welche Themen es genau geht, wird mit Ihnen abgesprochen.