Drei Partnergemeinden...

... in

 

Bathery/Indien,

 

Chaisa/Sambia und

 

Tirana/Albanien

 

stehen in Beziehung mit unserer Gemeinde.

 

Sie finden mehr Informationen, wenn Sie auf die jeweilige Partnergemeinde klicken.

 

 

 


 

 

Bathery-Kreis

Der Bathery-Kreis ist eine Gruppe engagierter Christen in der St. Gottfried Gemeinde, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen im südindischen Partnerbistum Bathery zu helfen.

Durch die finanzielle Unterstützung beim Bau von Kirchen, Gemeindetreffpunkten, Schulen, Kindergärten und Waisenhäusern wollen wir versuchen, den Gedanken von Weltkirche ein wenig Wirklichkeit werden zu lassen.

Mit der Veranstaltung verschiedener jährlicher Aktionen wie Fußball- oder Doppelkopfturnieren, Cafeteria oder Trödelständen versuchen wir Mittel zu erwirtschaften, die direkt in vollem Umfang in das Bistum Bathery weitergeleitet werden. Außerdem werden wir immer wieder von privaten Spendern unterstützt, die z.B. anlässlich eines Geburtstages auf Geschenke verzichten und statt dessen um eine Spende in diesem Sinne bitten.

Der gute Kontakt in dieser mittlerweile 20 Jahre andauernden Partnerschaft besteht aber nicht nur aus der Überweisung von Geldmitteln, sondern basiert vor allem auch auf persönlichem Kontakt und Austausch. Immer wieder gibt es Besucher aus Indien hier in St. Gottfried oder eine Gruppe fährt nach Bathery.

Dieser Austausch von Lebens- und Glaubenserfahrung ist für uns eine Bereicherung und ermutigt, den Blick auch einmal über den eigenen Kirchturm hinaus zu wagen.

 

Neu Interesserte sind jederzeit herzlich willkommen.

 

Ansprechpartnerin:
Dorothea Pieper, Tel.: 02306 50233

 


Chaisa

Chaisa-Kreis 2009 mit Gästen

Der Chaisa-Kreis wurde 1996 gegründet, als die neuentstandene Gemeinde Divine Merci in Lusaka-Chaisa in Sambia und die katholische Gemeinde St. Norbert in Lünen beschlossen, eine Partnerschaft einzugehen.

Die Gemeinde Divine Merci liegt in einem Vorortslum der Hauptstadt Lusaka. Ca. 15.000 Menschen leben hier in für uns unvorstellbaren armen Verhältnissen. Der Chaisa-Kreis pflegt im Auftrag der Gemeinde St. Norbert die partnerschaftlichen Beziehungen.

 

Wichtig ist uns, dass diese Partnerschaft ein Gesicht hat, so sind Besuche hin und her selbstverständlich. Miteinander glauben, füreinander beten, voneinander lernen, einander helfen ist unsere Intension. Bei unseren Besuchen lernten wir mit der herzlichen afrikanischen Gastfreundschaft auch ihre Kultur und ihre eigene Spiritualität kennen und schätzen - aber auch eine große Not ums tägliche Überleben. So halfen wir unserer Partnerschaftsgemeinde bei dem Bau eines Schwesternhauses. Heute arbeiten hier fünf afrikanische Ordensschwestern für die Ärmsten der Armen. Außerdem haben wir den Bau eines Kindergartens und eines Brunnens mitfinanziert.

Neben den baulichen Hilfen war es uns wichtig den Menschen vor Ort, vor allem den 550 Waisenkindern, und den kranken und sterbenden Menschen zu helfen. Das Geld, das wir in unserer Gemeinde bei vielen Aktionen sammeln, kommt den Waisenkindern zugute, indem wir ihnen den Schulbesuch ermöglichen und Kleidung und Nahrung zur Verfügung stellen. Über die „Aktion Medeor" schicken wir regelmäßig Medikamente nach Chaisa.
Die Verteilung dieser Medikamente, sowie die Beratung (Aids) und Begleitung Sterbender übernimmt eine Gruppe ehrenamtlicher Helferinnen unter Leitung einer Ordensschwester. Diese Gruppe „Home Based Care" wird auch vom Staat Sambia unterstützt. In unserem Chaisa-Kreis setzen wir uns ein gegen Ungerechtigkeiten jeder Art, vor allem in den Entwicklungsländern. Wir beteiligten uns an der Erlassjahr Kampagne 2000 und dem Nachfolgebündnis, um uns für den Schuldenerlass der ärmsten Länder einzusetzen.


Kontakt:

Monika Meyer         Tel.: 02306 55142

Hedwig Steinkuhl   Tel.: 02306 61871

 


Tirana

In den Jahren von 1991 bis 1993 errichtete die Gemeinde St. Norbert angesichts der großen Probleme um Flüchtlinge und AsylbewerberInnen Wohncontainer für heimatlose Menschen auf dem eigenen Kirchplatz. In dieser Zeit lebten ca. 100 Menschen aus verschiedenen Nationen mitten im Zentrum unserer Gemeinde. Begleitet und betreut wurden sie vor allem von dem „Partnerschaftskreis St. Norbert".

 

Einige der in dieser Zeit gewachsenen Beziehungen wurden auch nach Auflösung der Container-Siedlung weiter gepflegt. Gottlob fanden viele der ehemaligen BewohnerInnen hier in Lünen ein neues Zuhause in normalen Wohnungen. So sind Freundschaften und gute Beziehungen geblieben und bestehen z. T. bis heute.

Lebendig geblieben ist auch eine partnerschaftliche Initiative mit Albanern. Enkelejda Jaho, die mittlerweile wieder in ihr Heimatland zurückgekehrt ist, knüpfte die Beziehung zu einem Kindergarten in der Hauptstadt Tirana, der nach wie vor von unserer Gemeinde unterstützt wird.

 

Ansprechpartnerinnen sind
Barbara Weidemann   Tel: 02306 51416
Ursula Schumacher    Tel: 02306 14282