Orgelsommer St. Marien 20111. KonzertSonntag, 28. August 17.00 UhrKlarinette und OrgelKlarinette: Richard SmudaOrgel: Anne RoosmannWerke von Saint-Saëns, Fauré, Franck u.a.
Richard Smuda, geboren 1955 in Kattowitz, studierte an der Musikakademie in Kattowitz und der Musikhochschule in Dortmund. Bereits während des Studiums war er Soloklarinettist des Philharmonischen Orchesters Tschenstochau. In der Folge war er Mitglied der schlesischen Philharmonie Kattowitz, dann stellv. Soloklarinettist des Philharmonischen Orchesters Dortmund. 1974 erhielt er den 1. Preis in Kammermusik beim Youth Festival in Kopenhagen. Zahlreiche Konzerte auf europäischer Ebene. Seit 1990 ist er Dozent an der Musikhochschule Wuppertal.
2. KonzertMittwoch, 31. August 19.30 UhrOrgel: Domorganist im Ruhestand Paul Damjakob (Würzburg)
Paul Damjakob war vom 1. April 1962 bis zum 11. Januar 2005 Domorganist in Würzburg. Studium an der Kirchenmusikschule Regensburg bei Ferdinand Haberl und an der Staatlichen Hochschule für Musik Berlin bei Joseph Ahrens. 1963 A-Examen daselbst. Ergänzende Studien bei Fernando Germani und Michael Schneider. Wesentlich an der Gestaltung der Würzburger Domorgeln beteiligt. Begründete 1969 die „Würzburger Orgelkonzerte im Dom“ (Konzerte und Orgelvorführungen). Bekannt auch durch Rundfunk, Schallplatten u. CDs, besonders als Improvisator; zahlreiche Kompositionen; Aufträge: vom Metropolitankapitel Paderborn 1976, zum Katholikentag Berlin 1980, zum Papstbesuch in Berlin am 23. 06. 1996; vom Vatikan 1998 (Millenniumshymne). 1973 vom Bayerischen Kultusminister mit dem Staatlichen Förderpreis ausgezeichnet.
3. KonzertMittwoch, 7. September 19.30 UhrOrgel: Christoph Grohmann (Rheda-Wiedenbrück)
Orgelwerke von Guilmant, Jongen, Peeters u.a. Christoph Grohmann, geboren 1955 in Bielefeld, studierte 1974- 80 bei Helmut Tramnitz an der Hochschule für Musik in Detmold (Kirchenmusik-A- und Konzertexamen Orgel) und nahm 1979 und 1980 an Orgel-Meisterkursen bei Flor Peeters in Mecheln/Belgien teil. 1979-89 wirkte er als Dekanatskirchenmusiker an St. Clemens in Rheda. Seit 1992 ist er Leiter einer Orgelklasse an der Hochschule für Künste in Bremen sowie seit 2005 an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford (Orgelliteraturspiel und -improvisation). 1988-2008 war er Präsidiums-Mitglied der internationalen Gesellschaft der Orgelfreunde. 2008-10 war er tätig als Titularorganist an der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld. Seit 1989 arbeitet er freiberuflich als Orgeldozent und Konzertorganist (Konzerte in Deutschland, Schweden, Großbritannien, Belgien, Frankreich, Italien und in der Schweiz sowie in den U. S. A. und in Kanada).
4. KonzertMittwoch, 14. September 19.30 UhrOrgel: Domorganist Daniel Beckmann (Mainz)Orgelwerke von Bach, Liszt und Widor
Daniel Beckmann wurde 2010 durch Karl Kardinal Lehmann 29-jährig zum Domorganisten an den Heiligen Stuhl von Mainz berufen. Zuvor wirkte er als Dekanatskirchenmusiker und Universitäts- Lehrbeauftragter für künstlerisches Orgelspiel in Paderborn. 2009 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb in Saint-Maurice (Schweiz). Eine rege Konzerttätigkeit führte ihn zu bedeutenden Orgeln und Festivals im In- und Ausland. Diverse TV-, CD- und Rundfunk-Produktionen (SAT.1, SWR, WDR, Deutschland Radio) runden seine künstlerische Tätigkeit ab. Beckmann studierte bereits zu Schulzeiten als Jungstudent an der Hochschule für Musik in Detmold, wo er später alle Examina (Kirchenmusik A, künstlerische Reifeprüfung und Konzertexamen Orgel) mit Auszeichnung ablegte. Zu seinen Lehrern zählen Gerhard Weinberger (Orgel), als dessen Assistent er von 2004 bis 2007 an der Musikhochschule lehrte, und Tomasz Adam Nowak (Orgelimprovisation).
5. KonzertMittwoch, 21. September 19.30 UhrOrgel: Michal Markuszewski (Warschau)Orgelwerke von J. S. Bach, Mozart, Franck u.a.
Michal Markuszewski studierte an der Szymanowski-Schule in der Klavierklasse von Prof. Maria Niemira und in der Orgelklasse bei Prof. Marietta Kruzel-Sosnowska mit Auszeichnung. 2004 schloss er sein Studium an der Warschauer „Fryderyk-Chopin-Musikakademie“ bei Prof. Joachim Grubich (Orgelklasse) ab. Seit 2008 besitzt er das Konzert-Diplom (Prof. Christoph Bossert, Würzburg) und das Improvisations-Diplom (Prof. Wolfgang Seifen, Berlin). Zu seinen bisher größten Erfolgen zählen: 2. Preis beim Wettbewerb der polnischen Orgelmusik des 20. Jahrhunderts (Liegnitz 1998), 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb der Orgelmusik in Rumia (2000), weitere Auszeichnungen. Er ist aufgetreten in zahlreichen Städten Polens, in Litauen, Tschechien und Deutschland. Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen sowie CD-Aufnahmen unterstreichen seine künstlerische Qualität. Seit 2004 ist er als Organist an der Evangelisch-reformierten Kirche in Warschau tätig.
AbschlusskonzertSonntag, 25. September 17.00 UhrChormusik und OrgelMÄDCHENCHOR AM DOM ZU MÜNSTERLeitung: Domkantorin Verena LebschiOrgel: Anne Roosmann
Chor- und Orgelwerke von Telemann, Lasso, Pergolesi, Mendelssohn und anderen Der wurde 1992 vom damaligen Domchordirektor Prof. Heinz-Gert Freimuth gegründet. Domkapellmeister Andreas Bollendorf strukturierte den Chor zu Beginn seiner Amtszeit 2005 neu, im Januar 2008 übernahm Domkantorin Verena Lebschi die Leitung. Mittlerweile proben in den drei verschiedenen Gruppen über 100 Mädchen zweimal in der Woche. Ab dem B-Chor erhalten die Mädchen auch Stimmbildung in Kleingruppen. Ebenso ab diesem Zeitpunkt gestalten sie einmal im Monat das Kapitelsamt im Dom. Der A-Chor, in dem Mädchen ab der 7. Klasse singen, nimmt auch den konzertanten Bereich wahr. Verena Lebschi (*1978) studierte katholische Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik Köln (Chorleitung bei Prof. Reiner Schuhenn) und setzte nach ihrem Examen ihre Studien innerhalb eines Aufbaustudiengangs Dirigieren/Chorleitung bei Prof. Raimund Wippermann an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf fort. 2010 erwarb sie darüber hinaus das Gesangspädagogische Zertifikat des Bundes deutscher Gesangspädagogen. Sie ist seit 2006 Domkantorin am Hohen Dom zu Münster. |
Spiritueller Impuls
Himmelfahrts-“Kommando“?!?Wir stehen zwischen Ostern und Himmelfahrt und hören nicht auf, Lieder der Auferstehung zu singen. Mir werden sie auch nicht leid, denn ohne Auferstehung...weiterlesen ... Kategorie: Impuls
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