Klausurtagung Pfarreirat 2020

06. Februar 2020 | Aktuelles

Ein positiver Blick in die Zukunft
Klausurtagung vom Pfarreirat St. Marien im Kloster Vinnenberg
 

„Gastfreundlich“, „verwurzelt“, „kommunikativ“ und „engagiert“ sind nur einige der neun Begriffe aus dem Pastoralplan der Kirchengemeinde St. Marien, die es für den Pfarreirat gilt, mit Leben zu füllen. So machten sich die Mitglieder des Pfarreirates und (fast) das komplette Seelsorgeteam der St. Marien Gemeinde am vergangenen Freitag ins Kloster Vinnenberg (Warendorf) zu einer Klausurtagung auf.

Das Vorbereitungsteam, bestehend aus Jutta Beese, Tobias Kirschbaum und Pfarrer Mombauer – für die geistlichen Impulse war Pastoralreferentin Christina Eikens verantwortlich – erstellte zuvor einen groben Ablauf, der aber vor Ort flexibel gestaltet wurde, so dass das Hauptziel aller, „mit kreativen und konkreten Zielen wieder nach Hause zu fahren“ umgesetzt werden konnte.

In der ersten Einheit wurde ein „Blick zurück“ geworfen, das „Hier & Jetzt“ beleuchtet und ein „Blick in die Zukunft“ gewagt. Drei wesentliche Punkte und Ziele, die sich daraus ergaben waren „Profilbildung“, „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Neuevangelisierung“. Zu diesen Punkten fanden sich Gruppen, die zu jedem Thema eine konkrete Vorgehensweise erarbeiteten, Termine zur Umsetzung festlegten, um so gut für die Arbeit vor Ort in Lünen gerüstet sind.

Innerhalb der Teamarbeit „Profilierung“ stellte sich heraus, dass keine bestimmte Zuordnung von Themen der unterschiedlichen Kirchtürmen nötig sei, so dass das Hauptaugenmerk nun auf den „Familiengottesdienst“ gelegt wurde. Alle Interessenten werden in Kürze eingeladen, um einen gemeinsamen Weg zu gestalten.

Der Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit wird sich um das Erscheinungsbild der Pfarrei kümmern, die Homepage überarbeiten, Social Media in den Blickpunkt nehmen und so eine möglichst hohe Transparenz nach Außen geben.

Exerzitien im Alltag, Glaubenskurse, Besinnungstage für Erwachsene, Lektürekreise, stille Gottesdienste – sind einige konkrete Ideen, die sich auf eine „neue Evangelisierung“ beziehen und die Gemeindemitglieder mit neuem, spirituellem Input versorgen werden.

Nach dem probeweise das Experiment der „gemeinsamen Gemeindeleitung“ ein Jahr durchgeführt wurde, zu der sich das Seelsorgeteam und gewählte Mitglieder des Pfarreirates alle 14 Tage trafen, wurde nach ausgiebiger Evaluation beschlossen, zurück zum 6-wöchigen Turnus der Pfarreiratssitzungen zu gehen. Ein „Bericht aus dem Seelsorgeteam“ wird nun fester Bestandteil der Pfarreiratssitzungen.

Frisch mit neuen Aufgaben versorgt, die nun auch konkret mit einem Zeitplan versehen sind, geht der Pfarreirat positiv gestimmt in die zweite „Halbzeit“ der Amtszeit. Es gibt viel zu tun in 2020, besonders die Glaubenswoche im September bedarf viel Organisation, die im Team aber Freude und positive Energie bringen.