
Zum „Tag der Deutschen Einheit“ kamen am Samstagabend über 200 Gäste und über 50 Sängerinnen und Sänger in die St.-Gottfried-Kirche. Sie folgten der Einladung der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien zu einem offenen Singen im Rahmen der Initiative „Deutschland singt und klingt“.
Gemeinsam setzten der Chor TonArt (St. Norbert), der Kirchenchor St. Gottfried und eine Band ad hoc mir Christian Witt am Bass und Hubertus Steiner am Schlagzeug unter der Leitung von Andreas Rohne am Pianoein Zeichen für den Zusammenhalt: Mit einem abwechslungsreichen Repertoire begeisterten sie das Publikum von traditionellen Liedern bis hin zu modernen Popsongs.
Bei stimmungsvollem Kerzenschein und mittels bereitgestellter Songtexte konnten die Gäste – unabhängig vom Alter – gemeinsam die Friedens- und Freiheitslieder wie ‚Freiheit‘ von Marius Müller-Westernhagen, „Über den Wolken“ von Reinhard Mey, aber auch „Kein schöner Land“ singen. Geistliche Lieder wie der große Dankhymnus „Großer Gott, wir loben dich“ oder „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ gaben dem gemeinsamen Singen auch einen spirituellen Akzent. Kurze Anmoderationen und Erklärungen zu den einzelnen Stücken rundeten das Programm ab.
Besonders beeindruckend war die Ansprache des Zeitzeugen Hans Bonnekoh, der den Gästen die Auswirkungen der Teilung Deutschlands mit Berichten über Klassenfahrten nach Ost-Berlin sehr anschaulich vor Augen führte und sichtlich zum Nachdenken anregte.
Der Abend hat den Teilnehmenden gezeigt, wie Musik und das gemeinsames Singen Menschen aller Generationen miteinander verbindet und Freude, Dankbarkeit und Zuversicht vermitteln kann.
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